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HYB-SOLAR.COM
Hybrid Solaranlagen
Hybrid Solar Anlagen nutzen nach zwei möglichen
Wirkprinzipien die Energie der Sonne:
durch die Fotovoltaik, bei der in Solarzellen Sonnenlicht
direkt in Solarstrom umgewandelt wird, und durch
Solarthermie, bei der die Wärme zur
Warmwasseraufbereitung für Heizungs- und Brauchwasser
genutzt wird. Eine Solar Hybrid Anlage vereint beide
Systeme und wird dadurch effizienter, zudem ergänzen sich
die Wirkungsweisen.
Das Zusammenspiel der Systeme bei Hyb Solaranlagen
Ein Hybrid Kollektor wandelt als Fotovoltaik-Modul das Sonnenlicht in Solarstrom um und nutzt
gleichzeitig die Sonnenwärme zur solarthermischen Wasseraufbereitung. Dadurch minimieren sich
Nachteile, die beiden Systemen innewohnen, und werden in Vorteile umgewandelt. Wärme, die
normalerweise bei Fotovoltaik-Modulen ab einem bestimmten Punkt zur Leistungsminderung
führt, führt die Solarthermie dieser Solaranlagen ab. Diese Wärme wird durch den Verbraucher
genutzt, gleichzeitig steht der durch Fotovoltaik erzeugte Strom in noch höherer Effizienz zur
Verfügung, er wird selbst genutzt oder ins Netz eingespeist. In beiden Fällen erhält der
Solaranlagenbesitzer die staatlich garantierte Einspeisevergütung. Die Anlage erwirtschaftet in
kurzer Zeit Gewinne.
Optische und bauliche Vorteile der Hyb Solaranlagen
Neben der gleichzeitigen Wärmegewinnung und Stromerzeugung bieten die Hybrid Solaranlagen
weitere Vorteile. Viele Eigenheimbesitzer möchten schon heute beide Systeme nutzen, die
Solarstrom Erzeugung durch Fotovoltaik und die Solarthermie. Sie lassen daher zwei getrennte
Anlagen aufbauen, die eine sehr unharmonische Dachoptik verursachen. Die Hyb Anlagen
bewirken eine einheitliche Optik, die ansprechend wirkt. Zudem reicht meist der Platz auf einem
Dach für zwei getrennte System nicht, damit beide Anlagen effizient arbeiten. Hyp Anlagen vereinen
Solarthermie für die Wärme und Fotovoltaik für den Solarstrom in einem Kollektor.
Die Unterstützung der Fotovoltaik durch Solarthermie
Solar Stromerzeugung verliert mit steigender Temperatur der Fotovoltaikzellen an Leistung. Die ideale Betriebstemperatur liegt
bei etwa 25° Celsius, wird das Dach weiter aufgeheizt, sinkt der Wirkungsgrad. Je nach Art der Solarzelle liegen die Verluste
bei rund 0,33 - 0,50 Prozent pro °Celsius Erwärmung über rund 25 °Celsius - das sind Richtwerte, die sich bei einzelnen
Modulen je nach Bauart unterscheiden. Diese überschüssige Wärme wird nun in der Hybrid Anlage durch die Solarthermie
abgeführt und genutzt, gleichzeitig wird das Fotovoltaik-Modul dadurch gekühlt, was dessen Effizienz steigert. Der kritische
Punkt für die Effizienz sind etwa 70° Celsius, die bei direkter Sonneneinstrahlung durchaus erreicht werden können. Bei Solar
Anlagen von Hyb wird dieser Punkt nicht mehr erreicht. Eine Effizienzsteigerung ergibt sich auch daraus, dass innerhalb eines
Kollektors das gesamte Lichtspektrum der Sonne genutzt wird. Die Leistungssteigerung von Hybridanlagen beträgt gegenüber
zwei getrennten Systemen bis zu 15 Prozent bei gleicher Flächennutzung. Strom wird erzeugt, gleichzeitig, werden Heizkosten
gespart und die Umwelt durch den Minderverbrauch von Strom, Gas oder Öl entlastet.
Wie rechnet sich die Investition?
Sie erhalten durch die Einspeisevergütung gesetzlich garantiert einen festen Abnahmepreis für Ihren Strom. Der Aufbau einer
Solar-Hybridanlage ist durch die Flächennutzung sehr effizient, auch der Montageaufwand fällt nur einmal an. Weitere Vorteile
sind, dass der Hybridkollektor auch bei Schneefall Strom und Wärme gewinnt. Ihre Dachfläche wird einheitlich optisch
gestaltet.
Bei der Investition erhalten Sie Fördermittel durch die KfW und oft regionale Fördermittel durch Kommunen, Länder oder
regionale Energieversorger. Eigenkapital ist nicht erforderlich, von der KfW gibt es in jedem Fall 100-Prozent-Finanzierungen,
die Darlehen sind in den ersten 1 - 2 Jahren (auf Wunsch) tilgungsfrei. Die Zinssätze richten sich nach den aktuellen
Marktzinsen, liegen stets etwas unter üblichen Bankzinsen und betragen im Mai 2011 ab 2,63% p.a. (Programmnummern der
KfW 271 und 281, Solarförderung für Eigenheim-Selbstnutzer).
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